Mittwoch, 18. April 2012

Maditas Taufe


Mama Ngure/Mama Justo bzw. "Mama Amrei"
Die Taufe an sich
Am Samstag, den 14.04. haben wir die Taufe meiner im Januar geborenen Gastschwester Madita gefeiert. Mir wurde ein paar Tage vorher Bescheid gesagt, dass ich am Samstagmorgen um 8:30 Uhr fertig sein sollte und wir in die Kirche gehen würden. Letztendlich war meine Gastmutter dann erst um 10 Uhr fertig, sodass wir 15 Minuten zu spät zum Gottesdienst kamen. Auf dem Hinweg im Taxi hatten wir und mit acht Leuten plus Fahrer auf 5 Sitzplätze gequetscht und waren recht froh, als wir bei der Kirche ankamen. Nachdem wir Platz genommen hatten, stellte sich nur heraus, dass es die falsche Kirche war und wir mussten mit Baby auf dem Arm zur nächsten, der richtigen Kirche laufen. In der halb fertig gebauten Kirche saßen wir dann insgesamt mit ca. 50 anderen Täuflingen plus Verwandtschaft.
Madita

Der Gottesdienst war ein reiner Taufgottesdienst, andere Besucher waren erst gar nicht gekommen. Wir mussten insgesamt dreimal unseren Platz wechseln, bis sich der Priester entschieden hatte, wo die Verwandtschaft, die Eltern usw. sitzen sollten. Daraus ergab sich, dass meine Gastschwestern in einer ganz anderen Ecke der Kirche sitzen mussten. Ich saß etwas abseits von Mama und Maditas (Paten)Tante. Baba war leider nicht mitgekommen, weil er als Chef seines Süßigkeitsladens es trotz Gehilfen für wichtiger hielt, diesen auch am Samstag bis spät in den Abend geöffnet zu halten. Justo musste anscheinend auf den Markt und ein Huhn kaufen und konnte deswegen nicht teilnehmen. Schon interessant, wie die Prioritäten manchmal sind.
Die Mutter zeichnet das Kreuz nach
Die Taufzeremonie fand anders statt als in Deutschland. Jeder Täufling musste mit Eltern und, wenn vorhanden, Paten nach vorne kommen, allerdings gleichzeitig. So staute sich eine große Menschenmenge mit allerhand Kleinkindern im Mittelgang der Kirche, dieser Vorgang wurde siebenmal wiederholt. Ich weiß das noch so genau, weil meine Gastmutter herausgefunden hatte, dass ich eine Kamera habe und ich deswegen mich auch jedes Mal durch die wartenden Menschen drängen musste. Zuerst mussten alle anstehen, damit die Taufkinder ein Kreuz auf die Stirn bekommen konnten, welches die Mutter mit ihrem Finger nachzeichnen sollte.
 Beim zweiten Mal bekam Madita ein Kreuz auf die Brust, danach ein Kreuz mit Fettcreme auf die Stirn. Das vierte Mal nach vorne ging es, damit dem Kind aus einer Plastikkanne über einer Plastikschüssel etwas Wasser über den Kopf gegossen werden konnte, wie in Deutschland, nur ohne Taufstein und etwas profaner. Kurz vorher hatte der Priester noch schnell nach dem Namen meiner Gastschwester gefragt.
Mama mit Kerze, Baby und Patentante

Ich habe ja schon einmal darüber berichtet, dass man hier in Tansania ein paar mehr Namen mit sich trägt. So wurde sie nun auf den Namen „Catherine Deborah Nuru Madita“ getauft, wobei Madita ihr Haus- und damit Rufname ist. „Nuru“ beutet Licht und scheint eigentlich ein islamischer Name zu sein, etwas komisch, bei meiner streng christlichen Familie. Seit der Taufe werde ich von meiner Gastmutter ganz lieb "Mama Madita" genannt, weil ich ihr den Namen gegeben habe. :-) Als alle Täuflinge dann das fünfte Mal nach vorne gerufen wurden wurde jedes Kind zur Bekundung seiner Reinheit am Kopf mit einem weißen Tuch berührt. Danach wurde verlangt, dass die Eltern mit ihren vorher eigens gekauften Kerzen (manche Taufeltern schickten noch während der Messe Kinder zum Kaufen einer Kerze los…) nach vorne kommen und diese an der Osterkerze anzünden. Eine schöne Idee, nur kamen auch hier wieder die Paten und die in große Decken gewickelten Kinder mit. Ich zwischendrin musste dann dabei zusehen, wie meine Gastmutter fast das Kleid eines kleinen Kindes anzündete, weil solch ein Gedrängel herrschte. Als alle das siebte und letzte Mal nach vorne gehen sollten, legte der Priester dem Kind seinen Zeigefinger ans Ohr, um es empfänglich für das Wort Gottes zu machen.
Nach 4 Std. Messe freuen sich alle, dass es vorbei ist ;-)

 Die Messe hat ungefähr bis 14 Uhr gedauert, also um die 3,5 Stunden, in denen ich wahrscheinlich mehr herumgelaufen bin, als dass ich mich auf einer der provisorischen Turnbänken niederlassen konnte.
Nachdem wir noch länger bei der Kirche verweilt hatten und eine Soda getrunken haben, weil meiner Mutter 2,50€ für die Taxifahrt von 8 Leuten zu viel Geld war, kamen wir dann endlich kurz vor 15 Uhr zuhause an. Statt Festtagsessen gab es Ugali und Blätter und ich habe mir ein paar Toastbrote „gegönnt“.
Ich  ("Mama Madita") & ihre echte Mutter
Doch als am Abend dann alle Leute ihre Shops geschlossen haben, war gegen 20 Uhr das Wohnzimmer und der mit Plastikstühlen ausgestattete Hof gerappelt voll mit ca. 30 herumtobenden Kindern und 20 Erwachsenen. Ganz ausgehungert durfte ich mich über Pilau (Gewürzreis), Reis, Pommes, Chilisoße und etwas Katchumbari (Tomatensalat) freuen und ein paar Gästen die Geschichte der deutschen Wiedervereinigung erzählen. Das war auf Kiswahili gar nicht mal so einfach, aber besser, als sie in dem Glauben zu lassen, dass die Mauer noch stehe. ;-)
Familienfoto ohne Baba und 3 Brüder

Es war wirklich schön meine Gasteltern mal etwas ausgelassener zu erleben. Sie haben viel gelacht und ich konnte nachher kaum einschlafen, weil sie vor meiner Zimmertür auf ihren Plastikstühlen saßen und Lieder sangen. :-)

P.S.: Entschuldigt, ich hatte ein paar Probleme mit den vielen Fotos, deswegen sehen manche etwas komisch aus und sitzen auch etwas blöde auf der Seite!



Mittwoch, 11. April 2012

"In Tansania ist alles Kindermatsche"


Mit Helena und Farida, Hausmädchen
In den letzten drei Wochen hat mich mein Freund aus Deutschland besucht. Es war noch einmal ein ganz anderes Erlebnis, „meine“ zwischenzeitliche Heimat mit allem Drum und Dran jemandem vorzustellen und in gewissen Maßen auch zu „verteidigen“. Er wurde aus dem Flieger heraus direkt in Daressalam ins kalte Wasser geworfen, könnte man sagen. Wir haben den Tag mit dem netten, aber durchaus kiffenden Freund einer Ex-Freiwilligen verbracht, auf dem Weg zu unserer Unterkunft, blieb der Wagen liegen, weil das Benzin alle war, unser Bus nach Singida fuhr mehr als riskant, hatte eine beachtliche Schieflage und hätte fast einen Unfall mit einem Auto verursacht, weswegen wir dann auch verspätet ankamen usw. Endlich bei mir zuhause, war er mit seinen blonden Haaren die Attraktion und meine Gastschwestern und die Hausmädchen begrüßten ihn mit Gekreische und standen Schlange, um seine Haare anzufassen, bevor er das alles erst einmal verarbeiten konnte.
Beim Blutdrucktest
Ansonsten hieß es mein gefiltertes Wasser trinken, jeden Abend Reis mit Tomate essen und alles über sich ergehen lassen. Dass der Zucker fehlte, merkten wir dann, als wir gerade mit den anderen beiden Mädels in Iguguno Rikes Dispensary besichtigten und er kalkweiß nahezu umkippte. Blutzucker, –druck und Malaria wurde von der Oberschwester höchstpersönlich getestet und danach kurze Erholung vom Klima, dem Essen, Wasser und all dem Gewusel der Tansanier verordnet.
Ich hatte nicht geglaubt, dass ihn das alles so mitnehmen könnte, aber logisch war es schon. Ich hatte damals ein Vorbereitungsseminar hinter mir, konnte mir also ungefähr vorstellen, wie es hier ablaufen würde und habe wahrscheinlich deswegen keinen Kulturschock bekommen. Bei meinem Freund war es wohl mehr oder weniger nicht zu vermeiden. Es war wirklich spannend, zu sehen, wie jemand, der gerade frisch aus Deutschland kommt, alles empfindet. Ich lebe glaube ich schon die ganze Zeit nach dem Motto „Das ist eben so.“ und nehme die Dinge, wie schlechte Transportmittel, einfach so hin. Er hat alles noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive betrachtet und mir vor Augen geführt, was für halsbrecherischen Motoren und Achsen wir unser Leben anvertrauen, wie wenig der Unterricht vor den viel zu großen Klassen bringt und wie schädlich all die Partikel und die Plastikfeuer sind. Aber wenn ich zu viel darüber nachdenken würde, dann könnte ich hier wahrscheinlich auch nicht leben.
Mit einer Referendarin beim Lehrerfest
Im Unterricht

Weiter ging es dann mit einem Lehrerfest, wo wir beide zusammen nach vorne gerufen wurden und vor allen Lehrern zu einem Lied aus den tansanischen Charts tanzen mussten. Wir waren für einen Nachmittag im Kinderheim und haben statt den versprochenen 20 Jungs auf einmal ca. 50 Kinder bespaßen müssen, haben ansatzweise eine Hochzeit in der Lodge besucht und viel Zeit beim Schneider verbracht, der auf die Anordnung meiner Mutter ihm eine Art Clownsanzug genäht hat. ;-)
Die Schneiderin nimmt die Maße
Morgens hat er dann mitbekommen, was es heißt, wenn ich mit meinem Gastbruder (geht nächste Woche endlich ins Internat!) um mein Fahrrad kämpfen muss, Unzuverlässigkeit und leere Versprechungen siegen, im Lehrerzimmer alle fröhlich schnacken, aber kaum jemand sich für seine Klasse interessiert, außer wenn es um ein paar kleine Schläge geht und wie es sein kann, wenn ich als Lehrerin einfach nicht informiert werde, dass meine Klassen für drei Tage lang nationale Tests schreiben und ich gar nicht hätte kommen brauchen.
Wir mit meinem Schulleiter
Zu Beginn waren es noch wenige Kinder^^...
Mittags ging es ins Kinderzentrum und wir wurden von einigen Kindern direkt angesprungen, obwohl sie ihn ja noch gar nicht kannten. ;-) Nachmittags hieß es dann Wäsche mit der Hand zu waschen, sich ums Duschwasser zu prügeln und auf die vielen und hohen Granitfelsen Singidas zu klettern, um den Sonnenuntergang zu genießen.
Auch da war es schwierig, mal eine Minute für sich zu haben, weil die Kinder der Nachbarschaft uns natürlich sogleich ins Auge gefasst hatten. Saßen wir also am Anfang  noch mit zehn Kindern dort oben, waren es zum Schluss an die 35 Kinder, mit denen wir dann bei den letzten Sonnenstrahlen Lieder gesungen haben.
Jambiani Beach, ZNZ
Die letzten 10 Tage haben wir auf Sansibar verbracht und hatten da dann endlich weniger stressfreie Zeit, die wir beide genießen konnten! Das war dann auch wirklich wichtig. ;-)

Es war wirklich spitze, dass er mich besuchen konnte, denn so gibt es immerhin schon einmal jemanden, der das alles hier mitbekommen hat; nun wahrscheinlich besser versteht, wie blöde die Hausmädchen sein können oder wie schwer es ist, hier die alltäglichsten Dinge zu erledigen. Sein Kommentar zu dem Land war: „In Tansania ist alles Kindermatsche“ und hat sich damit auf das Essenkochen bezogen, dass ihn wohl allzu sehr an Sandkuchenbacken und Co. erinnerte… =)

Jambiani Beach
Jambiani Beach
Ich bin gestern nach einer langen Busfahrt aus Daressalam wiedergekommen, nachdem ich ihn zum Flughafen dort gebracht hatte und durfte heute die Schule schwänzen, um mich ca. fünf Stunden lang mit meiner Wäsche zu beschäftigen, damit ich für die Schule morgen überhaupt etwas zum Anziehen habe. ;-)

Rückflug

Seit zwei Wochen steht mein Rückflugdatum fest! Weil mich meine Familie ab Ende Juli für drei Wochen besucht und ich sowieso nicht mit den anderen Freiwilligen hätte fliegen können, steht für mich nun der 11. August als gemeinsames Abflugdatum mit meiner Familie fest. In den frühen Nachtstunden geht es für uns los vom Kilimanjaro Airport und am Nachmittag kann ich schon wieder deutschen Boden betreten!

Also sind es genau heute noch vier Monate für mich im Land, dann muss ich mich verabschieden. Blöderweise liegt mein Abflugdatum in den Schulferien, d.h. ich steige einfach still und heimlich ins Flugzeug, bzw. bin nach dem Abschied von der Schule und dem Center noch weiter im Land. Normalerweise hätte ich ja bis zum 19. 08. hier bleiben sollen, aber in der Zeit hätte ich dann nicht mehr unterrichten können, für's Reisen wäre es zu knapp gewesen, sodass ich nur Zeit zuhause verbringen würde. Luise und Rike aus Iguguno machen nur einen zehnmonatigen Freiwilligendienst, somit wäre ich dann wirklich mehr oder weniger nur zuhause. Da lohnt es sich dann eher für mich mit

Unnützes Wissen


Hier ein paar Alltagseindrücke:

Verkehrstüchtig
Bei unserer Schule gibt es seit ein paar Wochen Schülerlotsen. Die Kinder müssen also am Straßenrand warten, kommen zu spät zur Schule und bekommen dafür Ärger, während Erwachsene und Hühner die Schülerlotsen vollkommen ignorieren und trotzdem über die Straße laufen. Ein guter Ansatz also, ist bisher aber leider gescheitert. Witzig an der Sache ist nicht nur, dass alle anderen Personen die Polizisten und Kinder vollkommen ignorieren, sondern dass sogar die dreijährigen Kinder, die bei uns im Kinderzentrum essen, alleine oder mit gering älteren Geschwistern an und über die Hauptstraße laufen, wo riesige Container-Laster verkehren. Auch wenn es etwas absurd klingt, aber dazu sind die Kinder durchaus in der Lage. Jedes Kind lernt schon im frühen Alter ein Baby auf dem Rücken zu tragen, auf dem Markt einzukaufen, mit einem Messer umzugehen, den „Jiko“ (kleiner Kohleherd auf dem Boden) oder alleine in der Nachbarschaft herumzulaufen. Das rührt daher, dass die Eltern meist mit anderen, „wichtigeren“ Dingen beschäftigt sind, als ständig auf ihre „Schützlinge“ aufzupassen. Bei einer Anzahl von 4-10 Kindern ist das auch eine große Aufgabe.

Die Chinesen kommen!
Die Chinesen halten momentan Einzug in Tansania. In den Läden heißt es noch: „Das verkaufe ich günstiger, das kommt aus China, geht sowieso kaputt.“. Dafür kann man sie bei so gut wie jeder Baustelle auf der Straße mit ihrem breiten Hut stehen sehen, wie sie den tansanischen Arbeitern Anweisungen geben. Auf der Strecke von Arusha nach Singida machen sie tolle Arbeit, auch wenn ich wahrscheinlich nicht mehr in den Genuss einer schönen Straße dort komme. Sie stecken viel Geld in das Land, bauen Straßen, wo man früher beim Passieren mit dem Bus noch vollkommen durchgeschüttelt wurde und sorgen auch in Singida für verkehrstechnische Ordnung. Nun bekommt jede Straße in Singida eine asphaltierte Einfahrt von ca. 10 Metern, danach folgen dann doch wieder nur Sand und Steine. Es gibt auch auf einmal Straßenschilder, die einem sagen, wo man anhalten soll, wo welche Schule ist und dass man auf Kinder Acht geben soll. Dass sich viele daran halten, glaube ich eher nicht, muss man hier doch schließlich als Verkehrsteilnehmer jeden Tag um sein Leben bangen. Aber es wird schöner hier! Natürlich kommt jetzt die Frage auf, was für eine Motivation hinter all den Investitionen steckt. Es wird sehr wahrscheinlich etwas mit Bodenschätzen zu tun haben…
Mama mit Madita, deren Taufe diesen Samstag ist


Anders gewichtet
Durch ihre Schwangerschaft hat meine Gastmutter (Mama Justo) zwar an Gewicht zugelegt, doch ansonsten wiegt sie genau so viel wie ich!! Ziemlich erschreckend, wenn man bedenkt, dass diese Frau schon sechs Kinder zur Welt gebracht hat, Oberarme hat, die doppelt so groß wie meine sind und ansonsten auch von einer sehr breiten Statur ist. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich schon so an Gewicht zugelegt habe. Rike, die in Iguguno in der Dispensary arbeitet, wundert sich auch tagtäglich, wie diese afrikanischen Mamas mit ihrem großen, großen Po und merklichem Bauch, teilweise weniger als wir wiegen können. Meinem 18-jährigem Gastbruder mit normaler Statur traue ich auch zu, dass er nur um die 40 bis maximal 50 kg wiegt. Ob deutsche Knochen schwerer sind als tansanische oder unser Körperfett komprimierter ist, dafür aber viel wiegt? ;-) Wenn jemand einen Vorschlag hat, dann heraus damit!

Uhrzeiten
In Tansania liest man die Uhr anders im Rest der Welt. Die Zeitzählung beginnt bei sieben Uhr morgens und wird als „saa moja“ (1 Uhr) bezeichnet. Zu dieser Zeit, bzw. eigentlich eher gegen 6 Uhr geht die Sonne auf. Logisch, da den Anfang zu setzen. 12 Uhr mittags ist dementsprechend 6 Uhr, 18 Uhr dann 12 Uhr und so weiter. Um diese Uhrzeiten zu verstehen, lässt es sich leicht sechs subtrahieren und man landet wieder bei der weltgültigen Zeitrechnung. Es sorgt aber doch noch manchmal für Verwirrung, weil manche Tansanier die englische und manche die tansanische Uhrzeit verwenden.
Verabredet man sich für 3 Uhr, dann bedeutet dass für mich, dass ich um Punkt 15 Uhr am Treffpunkt bin. Ich hatte mir vorher keine Gedanken darüber gemacht, dass es ja 59 Minuten lang 15 Uhr etwas ist. Kommt man also um 15:50 Uhr ist man noch im verabredeten Rahmen. Das kann ganz schön nerven, wenn man es am Anfang nicht weiß und bedeutet, dass sich der Wartende auch nicht aufregen sollte, denn man ist ja letztendlich doch pünktlich.