Das Video habe ich in meiner 5. Klasse in der Schule gemacht. Wer herausfindet, welches deutsches Weihnachtslied hier von von einem meiner Schüler gesungen wird, der darf einiges auf sich halten. ;-)
An alle Leser meines Blogs! :-)
Ich wünsche Ihnen und euch einen
schönen Heiligabend, frohe Weihnachten und jetzt schon einmal ein frohes, neues
Jahr!
Ich werde heute Abend alleine in
meinem Zimmer ein bisschen feiern und mir endlich, endlich den selbstgedrehnten
Film ansehen dürfem, den ich zu meiner Abschiedsparty von Freunden und Familie
bekommen habe und meiner Familie via Skype (solange es das Internet zulässt)
ein bisschen über die Schulter gucken.
Das wird nun ein ganz anderes
Weihnachtsfest für mich werden, aber eine Erfahrung ist es sicher wert.
Schließlich bin ich ja nächstes Weihnachten wieder Zuhause! ;-)
Morgen feiern wir dann ein bisschen
in der Gastfamilie, weil hier Weihnachten erst dann losgeht. Ich hoffe noch,
mich vor der vierstundenlangen Messe drücken zu können. Danach werden dann sechs
Hühner und wahrscheinlich noch eine Ziege geschlachtet. Dann zieht jede
tansanische Frau, die es sich leisten kann, ihr frisch geschneidertes
Weihnachtskleid an (ich habe mir auch eins schneidern lassen) und wir begeben
uns mit ca. 12 Leuten in den so genannten „Sittingroom“, das Wohnzimmer, trinken
Soda und ich verteile meine Weihnachtsgeschenke. Ich habe für die sechs Mädchen
Ohrringe und Bunt- und Filzstifte gekauft, die zwei älteren Jungen bekommen das
Spiel „Phase 10“ aus Deutschland, die Jüngeren Süßigkeiten, Luftballons und Kekse. Meinen
Gasteltern schenke ich deutsche Tannenbaumanhänger, eine der hier so beliebten
Weihnachtskarten und einen Sparschäler, über den ich mich dann bei der
Küchenarbeit freuen werde. ;-) Untereinander schenkt man sich nichts zum Fest,
aber wahrscheinlich werden meine Gasteltern jedem Kind Kleidung oder Stoff
schenken, so ist es zumindest Tradition in vielen tansanischen
Familien.
Wahrscheinlich werde ich morgen das
junge deutsche Ehepaar begleiten, das noch bis Januar in Singida wohnt und mit
dem ich mich angefreundet habe. Sie laden morgen die zwanzig Jungen des
Waisenhauses in der Stadt auf einen „Beef Burger“ ein, den man hier in einem
europäischen Restaurant bekommen kann. Zwei meiner Schüler aus der fünften
Klasse gehören auch zu dem Kinderheim und haben mich schon mit Fragen gelöchert,
ob ich auch da sein werde. Wenn die Feierlichkeiten in der Familie es also
zulassen, dann werde ich mir das nicht entgehen
lassen.
Ich wünsche Ihnen/euch allen alles, alles
Gute und vor allem den Studenten ein schönes Wiedersehen mit Familie/Freunden und
Co.!
Alles Liebe und Gute, frohe
Weihnachten!
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