Samstag, 24. Dezember 2011

Frohe Weihnachten!

Das Video habe ich in meiner 5. Klasse in der Schule gemacht. Wer herausfindet, welches deutsches Weihnachtslied hier von von einem meiner Schüler gesungen wird, der darf einiges auf sich halten. ;-)
An alle Leser meines Blogs! :-)

Ich wünsche Ihnen und euch einen schönen Heiligabend, frohe Weihnachten und jetzt schon einmal ein frohes, neues Jahr!
Ich werde heute Abend alleine in meinem Zimmer ein bisschen feiern und mir endlich, endlich den selbstgedrehnten Film ansehen dürfem, den ich zu meiner Abschiedsparty von Freunden und Familie  bekommen habe und meiner Familie via Skype (solange es das Internet zulässt) ein bisschen über die Schulter gucken.
Das wird nun ein ganz anderes Weihnachtsfest für mich werden, aber eine Erfahrung ist es sicher wert. Schließlich bin ich ja nächstes Weihnachten wieder Zuhause! ;-)

Morgen feiern wir dann ein bisschen in der Gastfamilie, weil hier Weihnachten erst dann losgeht. Ich hoffe noch, mich vor der vierstundenlangen Messe drücken zu können. Danach werden dann sechs Hühner und wahrscheinlich noch eine Ziege geschlachtet. Dann zieht jede tansanische Frau, die es sich leisten kann, ihr frisch geschneidertes Weihnachtskleid an (ich habe mir auch eins schneidern lassen) und wir begeben uns mit ca. 12 Leuten in den so genannten „Sittingroom“, das Wohnzimmer, trinken Soda und ich verteile meine Weihnachtsgeschenke. Ich habe für die sechs Mädchen Ohrringe und Bunt- und Filzstifte gekauft, die zwei älteren Jungen bekommen das Spiel „Phase 10“ aus Deutschland, die Jüngeren Süßigkeiten, Luftballons und Kekse. Meinen Gasteltern schenke ich deutsche Tannenbaumanhänger, eine der hier so beliebten Weihnachtskarten und einen Sparschäler, über den ich mich dann bei der Küchenarbeit freuen werde. ;-) Untereinander schenkt man sich nichts zum Fest, aber wahrscheinlich werden meine Gasteltern jedem Kind Kleidung oder Stoff schenken, so ist es zumindest Tradition in vielen tansanischen Familien.

Wahrscheinlich werde ich morgen das junge deutsche Ehepaar begleiten, das noch bis Januar in Singida wohnt und mit dem ich mich angefreundet habe. Sie laden morgen die zwanzig Jungen des Waisenhauses in der Stadt auf einen „Beef Burger“ ein, den man hier in einem europäischen Restaurant bekommen kann. Zwei meiner Schüler aus der fünften Klasse gehören auch zu dem Kinderheim und haben mich schon mit Fragen gelöchert, ob ich auch da sein werde. Wenn die Feierlichkeiten in der Familie es also zulassen, dann werde ich mir das nicht entgehen lassen.

Ich wünsche Ihnen/euch allen alles, alles Gute und vor allem den Studenten ein schönes Wiedersehen mit Familie/Freunden und Co.!

Alles Liebe und Gute, frohe Weihnachten!

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